Gesunde Kokosschnitten

Hey ihr Lieben! Irgendwie bin ich vor ein paar Monaten auf den Zug der rohen Süßigkeiten aufgesprungen und könnte sie in Massen verputzen. Dazu zählen nicht nur rohe Schokoladen, sondern vor allem selbstgemachte Snacks, wie diese leckeren und gesunden Kokosschnitten.

Ein Café, welches sich ganz in unserer Nähe befindet bietet vegane „Bountys“ an, die wirklich sehr gut aussehen. Ehrlich gesagt habe ich sie noch nie probiert, was ich aber noch vorhabe. Allein von der Vorstellung des Geschmacks war ich so begeistert, dass ich direkt auch mal welche machen wollte.

Deswegen habe ich mir direkt Zettel und Stift geschnappt und mir überlegt, wie ich roh-vegane Kokosschnitten selbst machen kann. Den unteren Teil hatte ich schnell zusammen: Nüsse, Datteln und Schoko. Das war also einfach. Bei der Schicht hat der erste Versuch leider nicht ganz so gut funktioniert, da sie ein bisschen zu trocken und bröselig war. Das hat nicht nur dazu geführt, dass ich geschmacklich nicht zu 100% überzeugt war, sondern insbesonders an der Konsistenz noch etwas verbessern wollte. Aber gerade bei solchen „Schwierigkeiten“ hat es nochmal einen riesigen Nutzen, dass ich mit Katharina zusammen wohne. Sie ist natürlich immer meine treuste Taste-Texterin :D. Aber sie hilft mir nicht nur beim Geschmackstest, sondern gibt mir auch wertvolle Tipps für andere Zutaten oder Verbesserungen.

So war es auch bei diesem Rezept. Der Vorschlag lautete: Nussmus. Da wir fanden, dass das einzige Mus, das hier passt, Kokosnussmus ist, hab ich mich dann für den nächsten Versuch auf den Weg zum Supermarkt gemacht, um Kokosnussmus zu finden. Dort war es aber leider nicht zu finden oder ausverkauft, weshalb ich mich kurzfristig umentschieden habe und das Rezept mit dem festen Teil einer Kokosnussmilch ausprobiert habe. Und siehe da: es hat super funktioniert und diese leckeren Kokosschnitten sind beim zweiten Anlauf gelungen.

Jetzt überzeugen sie in jeder Hinsicht: Geschmack, Konsistenz, Optik und natürlich Zutaten! Auch bei diesem Rezept verwende ich natürliche Zutaten, wobei nur die Schokolade gesüßt ist. Die Datteln, Cashewkerne und Kokosnussmilch enthalten von sich aus schon so eine natürliche Süße, dass man zusätzlichen Zucker oder eine andere Süßungsalternative gar nicht benötigt.

Nichts desto Trost musste ich mir beim nächsten Einkauf trotzdem noch Kokosnussmus mitnehmen. Das hat zwar jetzt nichts mit dem Rezept zu tun, allerdings kann ich euch eine Kaufempfehlung dafür aussprechen. Denn zusammen mit unserem selbstgemachten Schokoladen-Haselnuss-Aufstrich schmeckt es einfach fantastisch! Probiert die Kombi auf Brot, Brötchen oder Dinkelwaffeln unbedingt mal aus!

Kleiner Disclaimer: Die Kokosschnitten sind nicht roh im eigentlichen Sinne, da man die Kokosnussmilch und die Schokolade in einem Topf erhitzt, allerdings werden sie nicht gebacken. 🙂

Hab ich euch neugierig gemacht? Dann kommt hier jetzt das Rezept:

Zutaten (für ca. 12 große Kokosschnitten):

  • 200g Datteln
  • 160g Cashewkerne
  • 3 EL Kakaopulver
  • 360g Kokosraspeln (Boden: 60g; Kokosschicht 300g)
  • 3-6 EL Wasser
  • fester Teil einer 400g Kokosnussmilchdose
  • 4 EL vom Kokosnusswasser
  • 150g Schokolade*
  • 1 EL Kokosöl

Zubereitung:

  1. Stelle zunächst die Dose Kokosnussmilch für mindestens 2 Stunden, am besten aber über Nacht in den Kühlschrank. So stellst du sicher, dass sich der feste Teil der Kokosnussmilch, den du für die Kokosschicht benötigst oben absetzt.
  2. Gib die Datteln, die Cashewkerne, das Kakaopulver, 60g der Kokosraspeln und 3 EL Wasser in einen Mixer und mixe alles zu einer klebrigen Masse zusammen. Füge ggf. noch 1-3 EL Wasser hinzu, falls die Dattelmasse noch zu krümelig ist.
  3. Drücke die Dattelmasse in eine Auflaufform, sodass ein ca. 1 cm hoher Boden entsteht. Stelle die Form für eine Stunde in den Kühlschrank.
  4. Nehme danach den festen Teil der Kokosmilch aus der Dose und erhitze diesen in einem Kochtopf, bis die Creme flüssig ist.
  5. Gib nun die restlichen 300g der Kokosraspeln mit der warmen Kokosnusscreme und 4 EL von dem Kokosnusswasser, welches sich noch in der Dose befindet in einen Mixer und mixe es gut durch. Das Ganze kannst du natürlich auch mit einem Zauberstab machen.
  6. Hole nun die Auflaufform aus dem Kühlschrank und verteile die Masse gleichmäßig darauf. Stelle die Auflaufform danach nochmals für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank.
  7. Erhitze später die Schokolade mit dem Kokosöl in einem Topf und warte bis es flüssig geworden ist. Verteile sie nun auf der Kokosschicht und stelle die Auflaufform danach nochmals in den Kühlschrank und warte bis die Schokolade wieder fest geworden ist.

Danach kannst du die Kokosschnitten schon genießen!

Sie eignen sich übrigens auch perfekt zum Einfrieren, sodass ihr direkt eine große Portion machen könnt und immer einen leckeren und gesunden Snack parat habt! Aber auch im Kühlschrank halten sie sich mindestens 5 Tage. Jedoch kann ich euch bei allem, was darüber hinaus geht, leider keine sichere Auskunft geben. Ihr wisst wieso 😉

Wenn ihr auch so gerne roh-vegane Süßigkeiten esst oder generell Lust auf mehr gesunde und vegane Snacks habt, dann schaut euch unbedingt meinen letzten Blogpost für die Salted Peanut Chocolate Bars an. Die sind wirklich auch so genial! Oder stöbert in der Kategorie „Snacks„, denn dort findet ihr schon ein paar leckere Rezepte.

Was snackt ihr am liebsten? Schreibt es mir gerne in die Kommentare und schickt uns liebend gerne auch eure nachgemachten Kreationen direkt auf Instagram. Wir freuen uns über jede einzelne Nachricht!

Eure Svea

Anmerkungen

*ich verwende hier wie immer eine dunkle Schokolade, die mit Kokosblütenzucker oder Datteln gesüßt ist. Diese findet ihr in Biomärkten oder Reformhäusern.

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