Möhrenkuchen mit cremigem Frosting

Hey ihr Lieben! Heute möchte ich euch den Veganuary mit einem Rezept für diesen leckeren Möhrenkuchen versüßen!

Wie läuft der Veganuary bei euch? Ich hoffe, unsere Tipps rund um den Veganuary sowie die bisherigen Rezepte konnten euch dabei unterstützen, den veganen Januar durchzuhalten. Habt ihr alles, was euer Herz begehrt, auch in vegan gefunden?

Für mich dürfen bei der veganen Ernährung auf keine Fall Süßigkeiten und Gebäck fehlen. Ich achte auch dabei darauf, dass diese möglichst nährstoffreich sind. Bei Süßigkeiten ist dies meist gar nicht so schwer. Im Supermarkt oder im Internet findet man viele Snacks, die eine natürliche Süße aus z.B. Datteln enthalten oder bei denen anstatt Haushaltszucker Kokosblütenzucker oder eine andere Süßungsalternative verwendet wird. Wenn es um Gebäck geht, gestaltet sich diese Suche oft etwas schwieriger. Deswegen backe ich dann lieber selbst, wie zum Beispiel letztens diesen leckeren Möhrenkuchen mit cremigem Frosting. Da er so gut geworden ist, möchte ich euch das Rezept natürlich nicht länger vorenthalten.

Hintergrundinformationen

Für diesen Möhrenkuchen habe ich als Mehlbasis Haferflocken und Buchweizenmehl verwendet. Spätestens nach meinem Breakfastmuffin – Rezept wisst ihr ja, dass Haferflocken und Hafermehl zu meinen liebsten Frühstücks- und Backzutaten gehören. Ich mag aber auch den herben Geschmack von Buchweizenmehl super gerne, weshalb ich es gerne mal in Pancakes, Waffeln oder eben diesem Möhrenkuchen benutze.

Möhrenkuchen hört sich vielleicht erst einmal ein bisschen komisch an. Was haben denn Möhren in einem Kuchen verloren? Aber Möhrenkuchen ist ein echter Klassiker, der auch als „Rüblikuchen“ bekannt ist. Es ist ein richtig schön saftiger und trotz der Möhren süßer Kuchen. Ich finde es ziemlich cool, dass man in einem Kuchen noch etwas Gemüse unterschmuggeln kann, ohne dass er gemüsig oder gesund schmeckt. So kann man noch leichter auf seine tägliche Portion Gemüse kommen.

Als alternatives Süßungsmittel zu Haushaltszucker habe ich ein wenig Kokosblütenzucker verwendet. Diesen kann man genauso verwenden wie Haushaltszucker, da er dieselbe Süßkraft und Konsistenz besitzt. Er hat aber im Gegensatz zu diesem den Vorteil, dass er noch Nährstoffe besitzt, die der Körper verarbeiten kann und den Blutzuckerspiegel nicht so extrem in die Höhe schießen lässt.

Zutaten (Springform ∅ 20 cm)

  • 250g Mehl*
  • 1 große Möhre
  • 50g Kokosblütenzucker
  • 1 1/2 EL geschrotete Leinsamen
  • 3 EL Apfelmark
  • 1 EL Cashewmus*
  • 100 ml Hafermilch
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 50g Walnüsse
  • Kokoscreme
  • Bourbon Vanille
  • Walnüsse

Zubereitung

  1. Heize dein Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
  2. Gib die Leinsamen in eine Schüssel, füge 3 EL Wasser hinzu und lass das Gemisch für 15 Minuten quellen.
  3. Raspel die Möhre fein und hacke die Walnüsse in kleine Stückchen.
  4. Vermenge alle trockenen Zutaten, also Mehl, Kokosblütenzucker, Backpulver, Natron, Salz, Zimt und die Walnüssstückchen in einer Schüssel. Gib danach alle feuchten Zutaten, also die geraspelte Möhre, das Leinsamenei, Apfelmark, Cashewmus, Hafermilch und Apfelessig hinzu und vermische alles zu einem geschmeidigen Teig.
  5. Lege eine Springform mit Backpapier* aus und gib den Teig hinein. Streiche ihn glatt und gib den Kuchen für 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen.
  6. Hole den Kuchen nach der Backzeit aus dem Ofen und lass ihn ohne die Springform auf einem Kuchengitter abkühlen.
  7. Stelle für das Frosting eine Kokosmilchdose für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank. So kann sich das Fett oben absetzen, welches nachher das Frosting auf dem Kuchen wird.
  8. Entnimm die Schicht Kokoscreme von der Kokosmilch und gib sie in ein Rührgefäß. Gib ein wenig Bourbon Vanille hinzu und schlage die Creme dann mit einem Rührbesen auf. Gib sie danach auf den ausgekühlten Kuchen und verstreiche sie dünn. Am besten gelingt dies mit einem Messer oder Teigschaber, den du vorher in lauwarmes Wasser hältst.
  9. Toppe den Kuchen zum Schluss mit noch mehr Walnüssen.
Und schon ist der Kuchen fertig und du kannst ihn genießen!

Ich liebe es, mir nachmittags ein paar Minuten Zeit für mich und ein bisschen Auszeit vom Tag zu nehmen, bevor ich mich nochmal an die Arbeit setze oder zum Sport gehe. Ich finde, dazu eignet sich dieser Möhrenkuchen und eine Tasse Kaffee ganz besonders gut, da er nicht besonders mächtig, sondern sehr fluffig und leicht ist.

Ich freue mich wie immer darüber, wenn ihr das Rezept ausprobiert. Gebt mir gerne Feedback, wie der Kuchen gelungen ist und ob er euch geschmeckt hat. Entweder hier oder auf Instagram!

Was ist euer liebster Kuchen?

Eure Svea

Anmerkungen

*Ich habe für den Kuchen 125g Hafermehl und 125g Buchweizenmehl verwendet. Ihr könnt aber auch eine andere Mehlsorte/Mehlsorten verwenden.

*Es eignet sich hier natürlich auch jedes andere Nussmus eurer Wahl. Allerdings passt Erdnussmus wahrscheinlich nicht ganz so gut, da es in seinem Geschmack sehr intensiv ist und alles andere in dem Kuchen übertönen würde.

*Wir verwenden immer wiederverwendbares Backpapier, um nicht unnötig Müll zu produzieren. Außerdem ist es natürlich günstiger, als sich immer wieder neues zu kaufen.

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