Käse-Streuselkuchen

Letzten Monat hatten wir eine Familienfeier und unter anderem kam dabei dieser vegane Käse-Streuselkuchen auf den Tisch – von mir gebacken. 🙂 Er kam echt super gut an! Auch Katharina, der ich natürlich ein Stück mitgebracht habe, war begeistert davon, was mich sehr gefreut hat!

Deswegen will ich euch das Rezept dafür nicht mehr länger vorenthalten.

Dieser vegane Käse-Streuselkuchen ist nicht zu süß, da ich gerne immer etwas weniger Zucker verwende. Wer es gerne süßer mag, kann gerne einfach den Zuckeranteil erhöhen, das ist gar kein Problem! Außerdem könnt ihr auch anstatt des Kokosblütenzuckers – den ich für diesen Käse-Streuselkuchen verwendet habe – herkömmlichen weißen Zucker nehmen. Mit dem Kokosblütenzucker schmeckt er aber nochmal ein Stück besser, wie ich finde.

Außerdem kann man den Käse-Streuselkuchen auch perfekt für weihnachtliche Adventsnachmittage backen und ihm dazu eine ganz besondere weihnachtliche Note geben. Schaut dazu einfach mal ans Ende des Rezepts, da gebe ich euch noch zwei kleine Tipps zum „aufpeppen“ des Kuchens!

Die Angaben sind ausgelegt für eine Springform, die einen Durchschnitt von 26cm hat.

So, nun aber genug vorab erzählt, hier jetzt das Rezept für den veganen Käse-Streuselkuchen.

Für den Boden brauchst du:

  • 255 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100g Kokosblütenzucker
  • 160g Butter, kalt in Stücken
  • Prise Salz
  • Butter zum einfetten
  • Backpapier

1. Heize deinen Backofen auf 160 °C vor.

2. Gebe alle Zutaten in eine Schüssel, verknete alles gut miteinander und „forme“ den Teig zu einer Kugel.

3. Lege den Boden deiner Kuchenform mit Backpapier aus und fette den Rand der Form gut ein, damit später vom Teig nichts hängen bleibt.

4. Rolle die Teigkugel auf einer bemehlten Fläche so aus, dass ein etwas dickerer Boden entsteht. Lege diesen auf den Boden der Kuchenform. Da der Boden jetzt noch etwas dicker ist, solltest du noch genügend Teig haben, um einen hohen Rand, rundherum der ganzen Form zu ziehen. Am besten klappt das einfach mit den Händen.

Der Boden für den Käse-Streuselkuchen sollte in der Form ungefähr so aussehen.

Für die Füllung benötigst du:

  • 460g veganen Quark (z.B. von Soyade)
  • 130g Sojasahne
  • 130g vegane Butter, flüssig
  • 100g Agavendicksaft
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 1 EL Stärke
  • Vanillearoma
  • ½ TL Zitronenschale

1. Mische alle Zutaten gut zusammen, sodass eine geschmeidige Masse entsteht. Am besten benutzt du dafür einen elektrischen Rührbesen oder einen Mixer.

2. Gebe die Füllung auf den Boden in der Kuchenform.

Für die Streusel brauchst du:

  • 80g Mehl
  • 20g Kokosblütenzucker
  • 50g vegane Butter

1. Mische alle Zutaten zusammen. Es sollte ein bisschen zu trocken für einen glatten Teig sein, sodass du am Ende schöne Streuselstücke bekommst. Sollte es viel zu trocken sein, füge einfach ein bisschen mehr Butter hinzu. Sollte es zu matschig sein, dann füge noch mehr Mehl hinzu.

2. Verteile die Streusel auf der Käsekuchenfüllung.

3. Gebe die Form für insgesamt 80 Minuten in den Ofen. In den letzten ca. 10 Minuten stelle ich den Ofen gerne nochmal ein bisschen höher, auf 180°C.

4. Nehme den Kuchen nach der Backzeit aus dem Ofen und lasse ihn erst einmal ca. 30 Minuten in der Form abkühlen. Nehme dann die Form ganz ab (auch den Boden) und lasse den Kuchen, am besten über Nacht an einem kühlen Ort stehen, damit er ganz fest werden kann.

„Normale“ Variante für den Käse-Streuselkuchen

TIPP Nr. 1:

Den Käse-Streuselkuchen könnt ihr, wie ich schon zu Anfang erwähnt habe auch in einen weihnachtlichen Traum verwandeln. Das geht super easy, und zwar mit Spekulatiusgewürz! Füge dazu einfach jeweils 1/2-1 TL von dem Gewürz zu dem Teig für den Boden, sowie zu dem Teig für die Streusel. Ich finde weihnachtliche Gewürze einfach super!

TIPP Nr.2:

Zu diesem Käse-Streuselkuchen passt, insbesondere jetzt zur Winterzeit, ein Pflaumen-Zimt-Topping ganz besonders gut. Das ist ganz schnell am nächsten Tag zubereitet und schmeckt, wenn es noch warm ist himmlisch.

Der Käse-Streuselkuchen in der weihnachtlichen Variante

Dafür brauchst du:

  • 8 Pflaumen
  • Zimt
  • ggf. etwas Süße (z.B. Ahornsirup, Agavendicksaft, o.ä.)

1. Erhitze einen Kochtopf auf mittlerer Stufe.

2. Schneide die Pflaumen in jeweils 6 Stücke und gebe sie alle in den Kochtopf. Füge so viel Zimt hinzu, wie du magst. – Ich persönlich finde: zu viel Zimt geht nicht :-). Füge, sobald du hörst, dass die Pflaumen anfangen zu braten einen Schuss Wasser hinzu. Rühre alles gut um und lass es, ebenfalls unter rühren ca. 10-15 Minuten in dem Kochtopf köcheln. Die Pflaumen sollten schön weich und ein bisschen matschig werden. Du kannst ggf. noch ein bisschen Wasser hinzufügen, wenn alles nach einer Zeit weg sein sollte.

Dann ist das Pflaumen-Zimt-Topping auch schon fertig. Ich mag es so, ganz ohne Süße am liebsten. Wenn du es aber ein wenig süßer haben willst, dann füge kurz vor Ende der Kochzeit dein gewünschtes Süßungsmittel hinzu und lass es einige Minuten mitköcheln.

Probiert das Rezept gerne aus und schickt mir eure Ergebnisse auf Instagram. Ich freue mich immer sehr über Feedback!

Eure Svea

P.S.: Alle Backrezepte findet hier momentan in der Kategorie „Snacks„.

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